Wuhletaler Fotofreunde

Ingo Bengelsdorf
Übersicht
Mit dem Fotografieren habe ich in meiner Studentenzeit in Leipzig Anfang der 80er Jahre begonnen. Als regelmäßiger Gast im Fotoklub 58 habe ich die ersten Schritte in der Schwarzweiß-Fotografie gelernt und eine Liebe zur Fotografie entwickelt, die bis heute anhält. Damals natürlich alles noch analog. Das Entwickeln der Filme und das Anfertigen der Papierabzüge in der eigenen (provisorischen!) Dunkelkammer gehörte selbstverständlich zum Hobby dazu.
Wer heute mit der Software Lightroom arbeitet, ist vermutlich froh über die analoge Schule in der Dunkelkammer. Abwedeln, Nachbelichten, Gradationen und Verlaufsfilter sind vertraute Begriffe und Dank digitaler Möglichkeiten heute virtuos einsetzbar.
Ich bin der Schwarzweiß-Fotografie auch in digitalen Zeiten treu geblieben. Für mich ist das einfach das Mittel in der Umsetzung meiner Bildideen. Aber ich beschränke mich natürlich nicht ausschließlich auf das Genre Schwarzweiß, manchmal ist Farbe im Bild unbedingt notwendig.
Meine Vorlieben sind Landschaften, auch Stadtlandschaften und Architektur. Bevorzugt arbeite ich mit Serien, die sich auch über einen längeren Zeitraum (Jahre) erstrecken können. Inspiriert haben mich schon immer Fotografen wie Sosef Sudek, der Poet aus Prag, oder Ulrich Wüst mit seinem einmaligen Blick auf städtebauliche Architektur und die Spuren des Menschen in der Landschaft.

In den vergangenen Jahren durfte ich meine Bilder u. a. im Dominikanerkloster Prenzlau („Uckermark-Bilder“ und „Sichtbeton – das Berliner Regierungsviertel“), im Stadtteilzentrum Kaulsdorf („Wolkenhain“) und in der Golferia Berlin („Märkische Schweiz“) ausstellen. Seit über 2 Jahren bin ich bei den Wuhletaler Fotofreunden. Im kritischen und produktiven Austausch streben wir nach Anregung und interessanteren Bildern.